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THE DISTILLERS

Coral Fang  >>

Distillers-Sängerin Brody Dalle war mal mit Rancids Tim Armstrong verheiratet, und dessen Stil färbte nicht unerheblich auf die Dame ab. Allerdings präsentiert sich Coral Fang deutlich schrammeliger als jede Rancid-Scheibe.

Das provokante Artwork der Scheibe deutet auf Psychopathen-Geschredder hin, und auch so mancher Songtext ist eher ein Fall für die Couch als für die Bühne, aber musikalisch bewegen sich die Distillers in relativ gemäßigten Bahnen. Irgendwo zwischen Nirvana, Rancid und Hole lärmt man sich durch eine Dreiviertelstunde Punkrock ohne Netz und doppelten Boden. Die Drums holzen ohne überflüssige Schnörkel vor sich hin, die Gitarren pendeln zwischen Feedback-Krach und fast schon poppigen Akkordfolgen, und Brodys Stimme geht mal wieder als Paradebeispiel dafür durch, dass Rauchen und Trinken nicht gut für den Kehlkopf sind.

Das krächzige Röhren klingt streckenweise beängstigend rau, bei einigen Songs aber auch überraschend melodisch. Das Songwriting ist durch die Bank recht anständig und wirft zwei, drei kleinere Hits ab, gegen eine Ohrwurmkönigin wie Cristina Llanos von Dover kann Fräulein Dalle aber auch mit Coral Fang nicht ganz ankommen. --Michael Rensen

Coral Fang [UK-Import] [Vinyl LP]  >>

Distillers-Sängerin Brody Dalle war mal mit Rancids Tim Armstrong verheiratet, und dessen Stil färbte nicht unerheblich auf die Dame ab. Allerdings präsentiert sich Coral Fang deutlich schrammeliger als jede Rancid-Scheibe.

Das provokante Artwork der Scheibe deutet auf Psychopathen-Geschredder hin, und auch so mancher Songtext ist eher ein Fall für die Couch als für die Bühne, aber musikalisch bewegen sich die Distillers in relativ gemäßigten Bahnen. Irgendwo zwischen Nirvana, Rancid und Hole lärmt man sich durch eine Dreiviertelstunde Punkrock ohne Netz und doppelten Boden. Die Drums holzen ohne überflüssige Schnörkel vor sich hin, die Gitarren pendeln zwischen Feedback-Krach und fast schon poppigen Akkordfolgen, und Brodys Stimme geht mal wieder als Paradebeispiel dafür durch, dass Rauchen und Trinken nicht gut für den Kehlkopf sind.

Das krächzige Röhren klingt streckenweise beängstigend rau, bei einigen Songs aber auch überraschend melodisch. Das Songwriting ist durch die Bank recht anständig und wirft zwei, drei kleinere Hits ab, gegen eine Ohrwurmkönigin wie Cristina Llanos von Dover kann Fräulein Dalle aber auch mit Coral Fang nicht ganz ankommen. --Michael Rensen

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Coral Fang [Alternate Cover]  >>

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