PJ Harvey : Releases >>

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Stories from the city, Stories from the sea  >>

Stories From The City

White Chalk Limited Sleeve Edition  >>

Polly Jean Harvey ist in der Rock-Kultur fraglos eine der wichtigsten Musikerin seit Patti Smith. Berühmt, ein wenig berüchtigt für ihre Wandlungsfähigkeit überrascht die studierte Bildhauerin auf White Chalk ihre Fans mit einem selbst für sie extremen Stilwechsel. Das phantastische, eindringliche und nun schon achte Album der 1969 in der englischen Grafschaft Somerset geborenen Frau steht im völligen Kontrast zur bisherigen Diskographie. Dominierten bisher Gitarren und kraftvoller Gesang mit Hysterieanfällen, so steht auf White Chalk das Piano und ein hauchende, gedrückte und sehr weibliche Stimme im Zentrum. Man muss sich das als angenehmen Kulturschock ungefähr so vorstellen, als würde Nick Cave dem irrwitzigen Gewaltausbruch von „Sonny's Burning“ (Hits) ein Stück wie den „Weeping Song“ folgen lassen. Annähernd vier Jahre brauchte PJ Harvey, um knapp 34 Minuten Material, verteilt auf elf Songs zu komponieren. Zu wenig? Abwarten! Unterstützt von ihrem Dauergefährten John Parish, Mark Ellis alias Flood (Nick Cave, U2, Nine Inch Nails, Depeche Mode), dem Veteranen Eric Drew Feldman (Captain Beefheart, Pere Ubu, Snakefinger) und Jim White von den Dirty Three zieht Polly Jean dunkle, intime Kreise. Mit Zither, Fiddle, Moog, Mellotron, Banjo, Harmonika, wenig Percussions und einer Akustik-Gitarre wandert das Team zwischen Vaudeville und ätherischen, meist minimalen Klängen. Die wie ein Verstärker wirkende Fragilität von Harveys Stimme und Texte, die man lieber im Kohlenkeller lässt, machen White Chalk zu einem besonderen Ereignis. Das die nach den Kreidefelsen ihres derzeitigen Lebensmittelpunkten benannte Platte kurz ist, gleicht sie durch Intensität aus. Außerdem schmeckt Wein immer noch besser als Schorle. --Sven Niechziol

To Bring You My Love  >>

TO BRING YOU MY LOVE

Is This Desire  >>

Advances in XML Information Retrieval Third International Workshop of the Initiative for the Evaluation of XML Retrieval

Rid of Me  >>

RID OF ME

Uh Huh Her  >>

PJ Harvey ist mit Uh Huh Her auf dem absoluten Solo-Selbstfindungstrip. Wäre es musikalisch nicht so weit voneinander entfernt, so würde man gerne eine Parallele zu Lenny Kravitz ziehen: die Songs sind allesamt selbst eingespielt (bis auf das Schlagzeug), das Booklet besteht ausschließlich aus Selbstporträts, die Texte sind, wie immer bei Polly, über Polly. Aber da hören die Gemeinsamkeiten dann auch auf.

Uh Huh Her ist eine Achterbahnfahrt unter der Erde. Mit großer Opulenz, wie beim Vorgänger Stories from The City... hat dieses Album nichts zu tun. Was hier durch knarzige Sounds und minimale Arrangements hindurchscheint, ist aber ihre Mitarbeit bei der letzten Desert-Session. Ein Song wie "Cat On The Wall" hätte auch auf den Alben von Alain Johannes' und Natasha Schneiders Band Eleven sein können. Aber da Frau Harvey durchaus mit ihren eigenen Stilmitteln hervorsticht, bekommt der Hörer so verschiedene Stücke wie die einerseits ganz ruhigen Songs "Slow Drug","The Darker Days Of Me & Him" oder das eine Minute kurze "No Child Of Mine", dann aber auch ein paar Noise-Keulen wie "Who The Fuck?" oder das QOTSA-mäßige "The Letter".

Kurz und gut: Die Stilmittel mögen sich ändern, aber sie sind stets Vehikel für PJ Harveys dunkle Visionen und nur diesen verpflichtet. Da ist die Soloarbeit natürlich enorm vorteilhaft, denn niemand spuckt ihr in die Klangsuppe, um der entstehenden introvertierten Atmosphäre einen fremden Aspekt beizumischen. Uh Huh Her ist am Ende ein Album, das man sich besser interessiert und ohne Störung auf dem heimischen Hörplatz einführt, und hinterher ist man wieder um einiges verwirrter, aber das ist besser als gelangweilt. --Deborah Denzer

Dance Hall at Louse Point  >>

Dry [UK-Import]  >>

DRY

September Songs  >>

SEPTEMBER SONGS-MUSIC OF KURT

White Chalk  >>

Polly Jean Harvey ist in der Rock-Kultur fraglos eine der wichtigsten Musikerin seit Patti Smith. Berühmt, ein wenig berüchtigt für ihre Wandlungsfähigkeit überrascht die studierte Bildhauerin auf White Chalk ihre Fans mit einem selbst für sie extremen Stilwechsel. Das phantastische, eindringliche und nun schon achte Album der 1969 in der englischen Grafschaft Somerset geborenen Frau steht im völligen Kontrast zur bisherigen Diskographie. Dominierten bisher Gitarren und kraftvoller Gesang mit Hysterieanfällen, so steht auf White Chalk das Piano und ein hauchende, gedrückte und sehr weibliche Stimme im Zentrum. Man muss sich das als angenehmen Kulturschock ungefähr so vorstellen, als würde Nick Cave dem irrwitzigen Gewaltausbruch von „Sonny's Burning“ (Hits) ein Stück wie den „Weeping Song“ folgen lassen. Annähernd vier Jahre brauchte PJ Harvey, um knapp 34 Minuten Material, verteilt auf elf Songs zu komponieren. Zu wenig? Abwarten! Unterstützt von ihrem Dauergefährten John Parish, Mark Ellis alias Flood (Nick Cave, U2, Nine Inch Nails, Depeche Mode), dem Veteranen Eric Drew Feldman (Captain Beefheart, Pere Ubu, Snakefinger) und Jim White von den Dirty Three zieht Polly Jean dunkle, intime Kreise. Mit Zither, Fiddle, Moog, Mellotron, Banjo, Harmonika, wenig Percussions und einer Akustik-Gitarre wandert das Team zwischen Vaudeville und ätherischen, meist minimalen Klängen. Die wie ein Verstärker wirkende Fragilität von Harveys Stimme und Texte, die man lieber im Kohlenkeller lässt, machen White Chalk zu einem besonderen Ereignis. Das die nach den Kreidefelsen ihres derzeitigen Lebensmittelpunkten benannte Platte kurz ist, gleicht sie durch Intensität aus. Außerdem schmeckt Wein immer noch besser als Schorle. --Sven Niechziol