Madonna : Releases >>

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Hard Candy  >>

HARD CANDY

Give It 2 Me  >>

Give It 2 Me  >>

The Immaculate Collection  >>

The Immaculate Collection ist die perfekte Platte um Madonna kennenzulernen. Kein einziger Lückenbüßer, ein Hit jagt den nächsten. Als reine Single-Künstlerin vollbringt Madonna wahre Wunder. Schnelle, tanzbare Songs, (manchmal etwas kontroverse Texte), nicht dazu gedacht die Welt zu verändern, (was sie denn auch nicht tun). Die CD beginnt mit ihren frühesten Aufnahmen "Holiday" und "Borderline". Von da an wirkt sie gereifter ("Papa Don´t Preach", "Like A Prayer"). Die Sammlung endet 1990. Ein absolutes Highlight ist das eigens für diese Anthologie von Lenny Kravitz geschriebene "Justify My Love". Zur Beachtung: Da Madonna im besten Sinne eine visuelle Künstlerin ist, wäre es noch hübscher, wenn man diese Songs "sehen" könnte. --Rob O´Connor

Erotica  >>

EROTICA

Confessions on a Dance Floor  >>

Jedes neue Album von Madonna führt fast automatisch zu einem aufgeregten Diskurs in allen Medien. Über ihr letztes Werk, American Life, gingen die Meinungen sehr auseinander. Das dürfte bei Confessions On A Dance Floor nicht der Fall sein, denn Madonna bietet auf diesem Album wieder Entertainment vom Feinsten an. Die Disco-Musik hat sie zwar, wie mancherorts behauptet, mit den zwölf Songs nicht gleich neu erfunden, aber die Platte klingt insgesamt deutlich inspirierter als der Vorgänger. Was sicher auch damit zusammenhängt, das Madonna diesmal auch wieder mit anderen Produzenten als Mirwais Ahmadzai zusammenarbeitete, der die beiden letzten Alben American Life und Music maßgeblich prägte. Zum Produzenten-Pool gehören diesmal neben Mirwais, der zwei Tracks beisteuerte, Stuart Price (Les Rythmes Digitales), der auch als Co-Produzent des ganzen Album fungiert, Henrik Jonback, Bloodshy & Avant sowie Ande! rs Bagge und Peer Astrom vom Murlyn Music Collective. Zudem steuerte der Songwriter Joe Henry, der für Madonna vor ein paar Jahren bereits den Song "Don't Tell Me" geschrieben hatte, mit "Jump" eine weitere Komposition bei.

Zu den stärksten Stücken auf Confessions On A Dance Floor zählt neben dem äußerst beschwingten "Sorry" und der von einem an markanter Stelle platzierten Sample der schwedischen Pop-Götter Abba getragenen Single Hung Up vor allem das mit einem pumpenden Beat ausgestattete "I Love New York". Sicher einer der markantesten Songs der Platte. Sehr schön auch das deutlich subtilere, mit einem entspannt dahingleitenden Disco-Groove unterlegte "Let It Will Be" und das in seinem Retro-Sounddesign an die mittleren achtziger Jahre erinnernde "How High". Madonna hat sich mit Confessions On A Dance Floor musikalisch wieder einmal neu erfunden, ohne musikalisch wirklich sensationelles aufzutischen. Doch gerade der erfolgreiche Rückgriff auf bestens bewährte Rezepte bewahrt sie diesmal davor, sich allzu weit vom Massengeschmack zu entfernen. --Norbert Schiegl

Give It 2 Me (2track)  >>

GHV2 (Greatest Hits Vol. 2)  >>

GHV 2 (Greatest Hits Volume 2) ist eine Sammlung von Madonnas besten Songs in der Zeit von Erotica (aus dem Jahre 1992) bis zu ihrem Album Music (2000 erschienen). Dieses ist wahrscheinlich ihr interessantestes Jahrzehnt. Während der 90er-Jahre war es ein besonderes Charakteristikum Madonnas, dass sie sich an alles heranwagte, was mit Musik zu tun hatte und dass sie fähig war, im Bereich der Pop-Mode neue Stile und neue Trends zu schaffen.

GHV 2 betont ihre Vielseitigkeit: Die Auswahl entwickelt sich von der Phase "In Bed With Madonna" mit Melodien wie "Erotica" und "Deeper & Deeper" zu den Epochen mit William Orbit und Mirwais; und auf diesem Weg ist schließlich auch noch Lloyd Webbers Musical Evita zu finden. Frühe Madonna-Fans vermissen möglicherweise die zugängliche Art älterer Melodien, wie sie in der ersten Greatest-Hits-Sammlung The Immaculate Collection zu erleben waren -- und doch werden auch sie sicherlich Gefallen an dieser Hit-Sammlung finden. Denn: Jeder der fünfzehn hier präsentierten Tracks ist die ultimative Wahl aus ihren fünf Alben dieses goldenen Zeitalters. --David Trueman

Hard Candy Special Edition  >>

Mit ihrem letzten Album für Warner ist Madonna zwar nicht ganz der erhoffte musikalische Befreiungsschlag gelungen, eine Enttäuschung ist Hard Candy aber trotzdem bei weitem nicht. Drei Jahre nach dem durchwegs gelungenen Vorgängerwerk Confessions On A Dance Floor zeigt die Kreativitätskurve auch diesmal wieder steil nach oben. Madonna muss sich dazu aber nicht komplett neu erfinden. Es reicht schon aus, wie so oft in ihrer Karriere, dass sie sich mit den richtigen Produzenten und Musikern umgibt um zu außergewöhnlichen Ergebnissen zu kommen. Die Single 4 Minutes zählt dabei bei weitem nicht zu den stärksten Songs der Platte. Zu welchen Höchstleistungen Madonna auch im Alter von 49 Jahren noch mühelos in der Lage ist, zeigt sich recht deutlich bei Stücken wie dem von The Neptunes produzierten "Give It 2 Me" oder der angenehm zurückhaltend instrumentierten Midtempo-Ballade "Miles Away", bei der Madonna wie bereits bei 4 Minutes Justin Timbalake und Timbaland zur Seite stehen. Auf die auf den letzten Alben extrem prägenden Disco-Elemente verzichtet sie auf Hard Candy fast gänzlich. Und wenn einmal ein Zitat auftaucht, wie bei dem mit einem unwiderstehlichen Funkgroove unterlegten "She's Not Me", dann in keiner besonders tragenden Rolle. Madonna hat mit Hard Candy eine typische Übergangsplatte eingespielt, die ohne große Schwachpunkte auskommt, allerdings auch nur selten wirklich überraschen kann, wie zum Beispiel mit dem kindlich verspielten Titel "Beat Goes On", bei dem Kanye West mit einem seiner typischen Gastspiel glänzt. --Norbert Schiegl