Lacuna Coil : Releases >>

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Karmacode  >>

Mit ihrem letzten Album „Comalies“ haben die ItalienerInnen Lacuna Coil endgültig den internationalen Durchbruch geschafft - sogar in den USA, was für eine europäische Band nach wie vor eine gewaltige Leistung darstellt. Kein Wunder, dass der Druck, der auf der Truppe lastete, immens war. Doch Cristina Scabbia & Co. haben sich nicht beirren lassen und gehen ihren Weg weiter. Wobei: Eins merkt man ganz deutlich. Lacuna Coil waren sehr viel in Amerika unterwegs (u.a. auf dem Ozzfest). Die Produktion von Karmacode ist extrem fett und „big“, der Groove der Stücke erinnert nicht selten an Korn, und die Hooklines sind eingängig, aber nicht zu aufdringlich. Songs wie „Fragile“, „Our Truth“ oder „Within Me“ könnten die Band auch in Deutschland dahin manövrieren, wo Acts wie Evanescence, Within Temptation oder Nightwish schon längst sind: nach ganz oben. Und das, obwohl Lacuna Coil im direkten Vergleich immer noch wesentlich metallischer zu Werke gehen. Kompliment dafür! -- Boris Kaiser

Comalies  >>

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IN A REVERIE

Unleashed Memories  >>

UNLEASHED MEMORIES/RE-RELEASE

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Lacuna Coil  >>

Italiener und harte Rockmusik -- das ist bislang selten gut gegangen. Daran ändert auch die Debüt-Mini-CD von Lacuna Coil nur wenig. Wenngleich die Band durchaus an jener Tür kratzt, hinter der man sich als ernstzunehmende Combo bezeichnen darf. Lacuna Coil vermischen Metal mit Gothic Rock und ein wenig Alternative. Eigentlich kann es kein Zufall sein, daß man mit dieser Melange bei der Firma Century Media gelandet ist, angesichts der Erfolge der Holländer The Gathering (ebenfalls Century Media). Was also ist an dieser Mini-CD hübsch? Die Stimme der Sängerin zweifelsohne. Doch sie ist auch gleichermaßen kitschig, da sie im Studio märchenmäßig geschönt wurde. Frauenstimmen, die trotz all ihrer Sinnlichkeit gewisse Härten und Kanten aufweisen, wirken im Gegensatz zu Lacuna Coil oder auch The Gathering authentischer, packender. Dennoch gelingt es den Italienern, Charme und Juvenilität zu versprühen. Sie sind eingängig, fast schon zu eingängig -- und sollten den männlichen Gesangspart in die Wüste schicken, da dieser keinerlei Wiedererkennungswert besitzt. Schließlich haben wir es mit einer soliden Gothic-Metal-Melange zu tun. Empfehlen würde ich zum Vergleich aber auch die Norweger Madder Mortem und deren grandioses Debüt Mercury. --Wolf-Rüdiger Mühlmann

Two 4 One: Comalies+Karmacode  >>

Closer  >>

Comalies  >>

So manch einer dürfte die ewigen Hoffnungsträger Lacuna Coil bereits abgeschrieben haben, doch die Italiener melden sich mit ihrem dritten und bislang besten Album eindrucksvoll zurück. Die immer etwas unbeholfen klingenden männlichen Vocals von Andrea Ferro sind nach wie vor ein Schwachpunkt im Gesamtsound des Sextetts, aber ansonsten kann man im Vergleich zum letzten Longplayer Unleashed Memories in jeglicher Hinsicht eine satte Qualitätssteigerung vorweisen. Die Songs haben mehr Tiefe und Atmosphäre, entbehren jeglicher Gothic-Klischees und bewegen sich häufig abseits langweiliger Standard-Arrangements. Dazu kommt eine glasklare, kräftige Produktion von Woodhouse-Knöpfchendreher Waldemar Sorychta und eine einmal mehr überragende Gesangsleistung von Frontfrau Cristina Scabbia, die ihrem männlichen Counterpart mühelos die Show stiehlt und mehr als einmal für Gänsehaut-Momente sorgt. Die größte Überraschung ist jedoch die Tatsache, dass Comalies stellenweise extrem satt groovt und alleine dadurch schon meilenweit aus dem Düster-Sumpf herausragt. --Michael Rensen

Unleashed Memories  >>