Indigo Girls : Releases >>

Information provided by Amazon.de

Retrospective  >>

Playlist: The Very Best of Indigo Girls [US-Import]  >>

Indigo Girls [Expanded]  >>

Indigo Girls remastered

4. 5/Best of/Greatest Hits  >>

Despite Our Differences  >>

Rites of Passage  >>

Fans des aus Georgia stammenden Duos Indigo Girls halten aus ganz speziellen Gründen besonders viel von diesem Act: Da sind die seltenen (geradezu brillianten) Harmonien und Counter Melodien, das anscheinend mühelose Akustik-Gitarrenspiel und eine Reihe von emotionalen, aufwühlenden Texten, die den Zuhörern das Gefühl geben, als ob sie jemandes Tagebuch lesen würden. Die Girls erreichten ungefähr zur Zeit dieses Albums einen Punkt, an dem sie fühlten, daß sie lieber ganz allgemein Geschichten erzählen als seelenvolle Lieder zu singen. Macht dies die Musik schlecht? Nein, aber sie ist total verschieden. Rites of Passage (1992) kommt einem eher vor wie eine Jam Session als eine Nacht allein vor einem Lagerfeuer. The Roches, Jackson Browne, David Crosby und Lisa Germano tragen alle zu diesem Effekt bei und liefern eine musikalisch interessante aber weniger Emotionen hervorrufende Wirkung als die früheren Werke dieses Duos. --Denise Sheppard

All That We Let in  >>

Schon für ihr erstes Album bei einem großen Label bekamen die Indigo Girls 1989 einen Grammy. In den letzten Jahren haben sie ihr Können wieder und wieder unter Beweis gestellt. Da einerseits ihr Sound nie kratzig genug war, um ins Roots-Revival zu passen, und da sie andererseits politisch schon immer viel zu unbequem für den Mainstream waren, blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich abseits ausgetretener Pfade durchzuschlagen.

Die Indigo Girls pflegen einen eigenständigen Stil, der ständig an Charakter gewinnt. Das Songwriting für All That We Let In haben die beiden zu etwa gleichen Teilen übernommen. Zu Amy Rays Beiträgen gehören der flotte Ska "Heartache For Everyone", das rockige und ungewöhnlich monumentale "Tether" sowie das keltisch angehauchte "Dairy Queen". Von Emily Saliers stammen "Free In You" (ein einfach schönes Liebeslied, das garantiert ein Nummer-eins-Hit wird, falls es je von Whitney Houston in ein Mikro geschrien werden sollte), "Come On Home", ein feinfühliger Song über Untreue, und der meisterhafte, mit Klavier und Cello arrangierte Titelsong.

Obwohl Saliers zu Letzterem durch den Tod einer befreundeten Aktivistin inspiriert wurde, drückt der Text eine ungetrübt hoffnungsvolle Lebenseinstellung aus. Zunächst machen Saliers' schlichte Songs voller schöner Bilder einen freundlicheren Eindruck als die ihrer Mitstreiterin, die starke, deutliche Aussagen enthalten. Erst bei genauerem Hinhören erkennt man, dass die Lieder beider gleichermaßen Bitteres enthalten können. All That We Let In, zu dem übrigens Joan Osborne hier und da Background-Gesang beisteuert, ist stilvoll, eloquent und oft anrührend, ein wertvolles neues Werk des Duos. --Dominic Wills

Rites of Passage  >>

Rarities  >>

RARITIES

Retrospective  >>