Evanescence : Releases >>

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Fallen  >>

Moderner Metal mit weiblichem Gesang war bislang noch nicht sonderlich angesagt, doch mit Evanescence wird auch diese Nische mehrheitsfähig: Fallen schoss in den USA direkt nach Veröffentlichung bis in die Top Five der Albumcharts hoch.

Was auf den ersten Blick wie ein trendiges Retorten-Produkt wirkt, ist bei näherem Hinsehen eine verdammt solide und bodenständige Platte, deren Nu-Metal-/Rock-Schlagseite nicht so prägnant wie erwartet aus den Boxen gedonnert kommt. Die Gitarrenarbeit weist mit ihren breitflächigen, rhythmusbetonten Riffs zwar unüberhörbare Parallelen zu Linkin Park auf, ansonsten vertraut man aber eher auf straighten, zeitlosen Heavy-Metal mit einem ordentlichen Schuss Gothic-Metal-Bombast, unauffälligen Electronica-Grundierungen und einer Prise Singer/Songwriter-Melodien. Stilistisch ist man einer Band wie Lacuna Coil 'ne ganze Ecke näher als der Nu-Metal-Megaseller-Elite.

Besonders auffällig wird das konsequente Ignorieren derzeitiger Hypes bei den balladesken Stücken, die mit ihren dezenten Piano-Einlagen und zarten Streicher-Farbtupfern wie poppigere Versionen von Tori-Amos-Tracks klingen. Dank durchweg origineller, sehr eingängiger Gesangsmelodien weiß die aus Arkansas stammende Band sowohl in ruhigen wie in rockigen Momenten zu überzeugen und dürfte nach den USA auch Europa im Sturm erobern. --Michael Rensen

The Open Door  >>

Donner, Blitz und Doria! Hier geht es zu wie in der Hölle! Nach dreieinhalb Jahren Plattenpause veröffentlichen Evanescence aus Arkansas das neue Album The Open Door. Wie es sich für Gothic-Metal-Rock geziemt, gibt es symbolischerweise 13 neue Stücke, die meisten davon so psychopathisch frohlockend, dass sich die Gräber öffnen. Sängerin Amy Lee singt sich die Seele aus dem Leib, haut einem mit Furien-Chören die Sado-Maso-Ektasen nur so um die Ohren, während die Gitarren das weltliche Inferno heraufbeschwören.

Wer so viel Dramatik, Pathos und schwarzromantische Knalleffeke liebt, der ist hier bestens aufgehoben.

Zumal Evanescence dem krassen Gegensatz zwischen lauter Düsternis und romantischer Entrücktheit frönen, siehe „Lithium“ oder „The Only One“. Wild und morbide schon der Auftakt mit „Sweet Sacrifice“, nicht weniger vehement die Single „Call Me When You're Sober“, und hysterisch übergeschnappt mit Sirenenchören die „Snow White Queen“. Ganz selten kommt wahre Ruhe auf, wie etwa im ersten Teil von „Your Star“, versöhnlich, fast optimistisch dann der elegische Ausklang mit großem Chor und Orchester auf „Good Enough“. Ansonsten können Evanescence einem ganz schön Bange machen. -- Ingeborg Schober

Anywhere But Home  >>

My Immortal  >>

Anywhere But Home (Live) (CD + DVD)  >>

The Document (CD+Dvd)  >>

Fallen  >>

Moderner Metal mit weiblichem Gesang war bislang noch nicht sonderlich angesagt, doch mit Evanescence wird auch diese Nische mehrheitsfähig: Fallen schoss in den USA direkt nach Veröffentlichung bis in die Top Five der Albumcharts hoch.

Was auf den ersten Blick wie ein trendiges Retorten-Produkt wirkt, ist bei näherem Hinsehen eine verdammt solide und bodenständige Platte, deren Nu-Metal-/Rock-Schlagseite nicht so prägnant wie erwartet aus den Boxen gedonnert kommt. Die Gitarrenarbeit weist mit ihren breitflächigen, rhythmusbetonten Riffs zwar unüberhörbare Parallelen zu Linkin Park auf, ansonsten vertraut man aber eher auf straighten, zeitlosen Heavy-Metal mit einem ordentlichen Schuss Gothic-Metal-Bombast, unauffälligen Electronica-Grundierungen und einer Prise Singer/Songwriter-Melodien. Stilistisch ist man einer Band wie Lacuna Coil 'ne ganze Ecke näher als der Nu-Metal-Megaseller-Elite.

Besonders auffällig wird das konsequente Ignorieren derzeitiger Hypes bei den balladesken Stücken, die mit ihren dezenten Piano-Einlagen und zarten Streicher-Farbtupfern wie poppigere Versionen von Tori-Amos-Tracks klingen. Dank durchweg origineller, sehr eingängiger Gesangsmelodien weiß die aus Arkansas stammende Band sowohl in ruhigen wie in rockigen Momenten zu überzeugen und dürfte nach den USA auch Europa im Sturm erobern. --Michael Rensen

Maximum Evanescence (CD Audio Blog)  >>

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