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Die Lady hat es im Blut! Nikka Costa, Tochter des verstorbenen italoamerikanischen Musikproduzenten Don Costa, wuchs mit Musikgrößen wie Frank Sinatra, Barbra Streisand, Sammy Davis Jr. und Quincy Jones auf. Im zarten Alter von acht Jahren landete sie ihren ersten Hit "On My Own". Mit grandioser Soulstimme und wilder Rockerkluft startet sie auf dem Album Everybody Got Their Something -- einem fulminanten Gesangsfeuerwerk zwischen Prince und Tina Turner -- neu durch. Mal emotionsgeladene Soul-Show, dann wieder höllisch rockend, passt die Sängerin aus Los Angeles in keine gängige Schublade.
"Like A Feather" hat der US-Modezar Tommy Hilfiger schon letztes Jahr für einen Werbespot gewählt -- mit durchschlagendem MTV-Erfolg. Das autobiografische "Tug Of War" ist als großes, opernhaftes Drama angelegt, der Titelsong mit dicht verwobenen Gesangsharmonien bringt wilden Funk ins Spiel. Die feine Soul-Ballade "Nothing" lebt von Nikkas zart arrangierten Gesangsphrasierungen, die in gefühlvolle Bluestöne übergehen. Ein echter Rock-Shouter ist "Hope It Felt Good", während "Some Kind Of Beautiful" dem Super-Funk à la Prince frönt und "Push & Pull" mit Schmeichelgesang für die späten Partystunden taugt. Auf "Corner Of My Mind" verwebt die experimentierfreudige Amerikanerin eine Black-Power-Rede des Priesters Jesse Jackson aus den 60er-Jahren mit Streicherarrangement und ihrem traurigen Text über Schmerz, Angst -- aber eben auch Hoffnung. Erstaunlich abgeklärt und reif für eine Mittzwanzigerin. --Ingeborg Schober
Die Lady hat es im Blut! Nikka Costa, Tochter des verstorbenen italoamerikanischen Musikproduzenten Don Costa, wuchs mit Musikgrößen wie Frank Sinatra, Barbra Streisand, Sammy Davis Jr. und Quincy Jones auf. Im zarten Alter von acht Jahren landete sie ihren ersten Hit "On My Own". Mit grandioser Soulstimme und wilder Rockerkluft startet sie auf dem Album Everybody Got Their Something -- einem fulminanten Gesangsfeuerwerk zwischen Prince und Tina Turner -- neu durch. Mal emotionsgeladene Soul-Show, dann wieder höllisch rockend, passt die Sängerin aus Los Angeles in keine gängige Schublade.
"Like A Feather" hat der US-Modezar Tommy Hilfiger schon letztes Jahr für einen Werbespot gewählt -- mit durchschlagendem MTV-Erfolg. Das autobiografische "Tug Of War" ist als großes, opernhaftes Drama angelegt, der Titelsong mit dicht verwobenen Gesangsharmonien bringt wilden Funk ins Spiel. Die feine Soul-Ballade "Nothing" lebt von Nikkas zart arrangierten Gesangsphrasierungen, die in gefühlvolle Bluestöne übergehen. Ein echter Rock-Shouter ist "Hope It Felt Good", während "Some Kind Of Beautiful" dem Super-Funk à la Prince frönt und "Push & Pull" mit Schmeichelgesang für die späten Partystunden taugt. Auf "Corner Of My Mind" verwebt die experimentierfreudige Amerikanerin eine Black-Power-Rede des Priesters Jesse Jackson aus den 60er-Jahren mit Streicherarrangement und ihrem traurigen Text über Schmerz, Angst -- aber eben auch Hoffnung. Erstaunlich abgeklärt und reif für eine Mittzwanzigerin. --Ingeborg Schober