Annie Lennox : Releases >>

Information provided by Amazon.de

Rio  >>

RIO

Rio - Deluxe Edition (+ DVD)  >>

RIO LTD.D.E.

Rio [Vinyl LP]  >>

Diva  >>

Der Ausdruck Diva ist ein Ehrentitel, den man nicht beansprucht, sondern verliehen bekommt. Das allein schon sorgt bei Annie Lennox' 1992er Solodebüt für einen schlechten ersten Eindruck. Daß sie den oft mutig-gewagten Pfad ihrer früheren Band, der Eurythmics, verläßt und es vorzieht, ihrer großen, gefühlvollen Stimme einen hauptsächlich am Keyboard erzeugten abgehobenen Rahmen zu geben ist auch keine große Hilfe.

"Why" ist eine wunderschöne Ballade uber eine zerbrechende Beziehung, aber das makellose "Walking on Broken Glass" klingt nicht halb so gefährlich wie sein Titel. "Precious" hat nur etwas leichten Funk zu bieten und "Cold" klingt kalt, entfernt und sehr geplant. Nur bei "Why" und dem letzten Stuck "The Gift" erreicht sie die sehr vielfältige Intimität auf die sie offensichtlich aus war. Also vergiß erstmal dieses Diva-Zeugs, Annie, wir sagen dir schon, wann es so weit ist. -- >Daniel Durchholz

Bare  >>

Auch wenn ihre ersten beiden Soloalben schon Jahre (Medusa, Diva) zurückliegen, auf Annie Lennox ist, jenseits aller Trends und Moden, Verlass. Zum ersten Mal seit ihrem Solodebüt hat sie die Songs wieder selbst verfasst und ihnen eine sehr berührende Note gegeben. Eine Art von Selbsttherapie, um all die persönlichen Rückschläge und Enttäuschungen der letzten Jahre zu verarbeiten. Auch wenn einige Stücke einen Rückzug in die Innerlichkeit nahe legen, Annie Lennox ist viel zu sehr Vollblut-Entertainerin, um sich ganz den persönlich motivierten Gefühlsaufwallungen hinzugeben.

Nach und nach gewinnen auf Bare wieder positivere Töne die Oberhand, wie zum Beispiel in dem ungewöhnlich zupackenden "Bitter Pill". Auch wenn der lyrische Ton, der angeschlagen wird, die Enttäuschung für jeden Zuhörer spürbar macht, nie verliert sich sie sich in wehleidigen Mitleidsorgien. Die Stimmung bei Stücken wie "The Saddest Song I've Got" oder "Loneliness" ist extrem verhalten, doch nie geht die Hoffnung auf Erlösung vollkommen verloren. Das Annie Lennox auch jetzt durchaus in der Lage ist, die schönen Dinge des Lebens zu genießen, zeigt sie mit dem wunderbar arrangierten und instrumentalisierten Opener "A Thousand Beautiful Things". Der schönste und zugleich bewegendste Song des Albums leitet eine Song-Revue ein, in der Annie Lennox gewohnt souverän zwischen Pop und Soul pendelt und nie die musikalische Balance verliert. --Norbert Schiegl

Medusa  >>

In der Post-Beatles-Ära hat die Tugend gekonnter Liedinterpretation zunehmend an Stellenwert verloren -- zugunsten der selbstgenügsamen Künstlerkomponisten -- und das zeigte sich selten so deutlich, wie in den ersten Reaktionen auf dieses Soloalbum von Annie Lennox, das zweite nach Diva. Sicher verdienen die fesselnden, originären Stücke ihres Solodebüts besondere Anerkennung, grundsätzlich aber ist die Schottin mit ihrem satten Alt eine der fesselndsten Popsängerinnen der vergangenen zwei Jahrzehnte, und die vorliegende hervorragende Auswahl feinsäuberlich arrangierter Coverversionen bezaubert mit seltenen Schmuckstücken und echten Klassikern von Al Green, Procol Harum, Neil Young, Clash, den Temptations, Paul Simon und Blue Nile. Die Songs sind hier die wahren Stars und Annie Lennox trägt Leidenschaft und Nuancierung zu der wunderschön gespielten Musik ihrer Begleitband bei. Vom "filmreifen" Leiden in "No More I Love Yous" bis zur sehr originalnahen Neuschöpfung von Blue Niles "Downtown Lights"; --ist das atemberaubende Popmusik. --Sam Sutherland

Songs of Mass Destruction  >>

Der Albumtitel klingt zwar bedrohlich, doch ihrer wunderbaren Stimme, der Annie Lennox ihre Karriere verdankt, haben die "Massenvernichtungssongs" auf dem fünften Soloalbum der Sängerin nicht im Geringsten geschadet. Kunstvoll wie eh und je bewegt sie sich durch Lieder voller Unheilsandeutungen--Lennox kennt die Welt und ist vielleicht zwangsläufig desillusioniert--und ihre Stimme, so rein wie frisch gebrühter Pfefferminztee, strahlt Ernst und Anmut gleichermaßen aus. Von dem verhaltenen Anfang des melancholischen "Dark Road" bis hin zu den großartigen Gospelanklängen in "Ghosts in My Machine" zeigt sich Lennox im Vollbesitz ihrer bemerkenswerten stimmlichen Fähigkeiten, ja vielleicht hat sie sie noch auf keinem Album derart überzeugend eingesetzt. Frühere Alben von Annie Lennox und den Eurythmics verloren sich hier und da in oberflächlichen Stilexperimenten, doch Songs of Mass Destruction enthält nichts Unmotiviertes. Stilistisch Überraschendes, selbst wenn es verspielt wirkt (etwa "Love Is Blind" oder "Coloured Bedspread", ein synthibetonter Song, der auch auf einer von Madonnas neueren Platten kaum aufgefallen wäre), dient immer einer Aussage: "Womankind" ist ein Gefühlsausbruch, der nicht nur ununterdrückbar war (der Song erinnert daran, dass eine so starke Stimme sich nicht zähmen lässt), sondern auch der Forderung nach Gleichberechtigung Nachdruck verleiht, und das hoffnungsvolle "Sing" endet mit einigen Sekunden afrikanischem Gastgesang. Die Vernichtung kultureller Werte, die Annie Lennox zu dieser CD inspiriert hat, führt auch zu etwas Positivem, nämlich zu künstlerischer Kreativität. Songs of Mass Destruction ist ein rundum gelungenes Beispiel dafür. --Tammy La Gorce

Pavarotti & Friends Vol. 7 - For Cambodia and Tibet  >>

Mit dem siebten Teil der Reihe Pavarotti & Friends: For Cambodia and Tibet versammelt der beliebte Tenor wieder einmal eine Starbesetzung von Musikern in der Hoffnung, den Kindern von Kambodscha und Tibet helfen zu können. Die Musik der Popstars -- die vom Modern Rock der Veteranen Eurythmics bis zum Tanz-Pop von Aqua reicht -- stiehlt hier wirklich die Show, wobei Pavarotti mit seiner beherzten Stimme seine Unterstützung anbietet.

Tracy Chapman singt "Baby Can I Hold You" im Duett mit Pavarotti, und die Eurythmics schließen sich ihm an bei "There Must Be an Angel (Playing with My Heart)". Natürlich werden die Fans dieses Tenors darum flehen, den Helden der Oper in seinem Element zu hören, und es ist keine Überraschung, dass er beim "Agnus Dei" von Bizet gemeinsam mit dem internationalen Popstar Mónica Naranjo glänzt; dann kommen Eduardo Di Capuas "O Sole Mio" mit Savage Garden oder sogar Luigi Denzas "Funiculi, Funicula" mit Aqua und einem Kinderchor. Wie es bei weltweiten Benefizkonzerten nun mal so geht, wird hier so einiges bunt zusammengewürfelt, aber dadurch ist hier auch wahrscheinlich für jeden etwas zu finden. --Jason Verlinde

Songs of Mass Destruction (CD + enhanced CD)  >>

Der Albumtitel klingt zwar bedrohlich, doch ihrer wunderbaren Stimme, der Annie Lennox ihre Karriere verdankt, haben die "Massenvernichtungssongs" auf dem fünften Soloalbum der Sängerin nicht im Geringsten geschadet. Kunstvoll wie eh und je bewegt sie sich durch Lieder voller Unheilsandeutungen--Lennox kennt die Welt und ist vielleicht zwangsläufig desillusioniert--und ihre Stimme, so rein wie frisch gebrühter Pfefferminztee, strahlt Ernst und Anmut gleichermaßen aus. Von dem verhaltenen Anfang des melancholischen "Dark Road" bis hin zu den großartigen Gospelanklängen in "Ghosts in My Machine" zeigt sich Lennox im Vollbesitz ihrer bemerkenswerten stimmlichen Fähigkeiten, ja vielleicht hat sie sie noch auf keinem Album derart überzeugend eingesetzt. Frühere Alben von Annie Lennox und den Eurythmics verloren sich hier und da in oberflächlichen Stilexperimenten, doch Songs of Mass Destruction enthält nichts Unmotiviertes. Stilistisch Überraschendes, selbst wenn es verspielt wirkt (etwa "Love Is Blind" oder "Coloured Bedspread", ein synthibetonter Song, der auch auf einer von Madonnas neueren Platten kaum aufgefallen wäre), dient immer einer Aussage: "Womankind" ist ein Gefühlsausbruch, der nicht nur ununterdrückbar war (der Song erinnert daran, dass eine so starke Stimme sich nicht zähmen lässt), sondern auch der Forderung nach Gleichberechtigung Nachdruck verleiht, und das hoffnungsvolle "Sing" endet mit einigen Sekunden afrikanischem Gastgesang. Die Vernichtung kultureller Werte, die Annie Lennox zu dieser CD inspiriert hat, führt auch zu etwas Positivem, nämlich zu künstlerischer Kreativität. Songs of Mass Destruction ist ein rundum gelungenes Beispiel dafür. --Tammy La Gorce

Best of Annie Lennox [US-Import]  >>